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Rückblick Winter 2021

Liebe Freunde des CVJM Traunreut,

 

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es wird Zeit, dass wir wieder berichten, was bei uns passiert ist.

Am 19.September durften wir uns an dem ökumenischen Gemeindefest „1723“ beteiligen. Das Fest wurde nach dem Bibelvers Johannes 17,23 benannt um zu zeigen, dass wir vor Gott eins sind. Auch wenn wir verschiedenen Gemeinden mit verschiedenen Prägungen angehören, so ist es doch der eine Glaube an Jesus, der uns verbindet. Das Fest startete mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit ca. 60 Teilnehmenden der verschiedenen Gemeinden in der Umgebung. Anschließend durften wir uns das knusprig, saftige Spanferkel schmecken lassen, welches Pastor Michael Danforth die Nacht hindurch zubereitet hatte. Nach dem Essen konnten wir uns auf dem Freigelände der Royal Rangers Traunstein sportlich betätigen, unterhalten und das herrliche Wetter genießen. Später spielten Musiker aus verschiedenen Gemeinden Lobpreis und gaben Gott die Ehre. Es war ein wirklich gesegneter Tag mit toller Gemeinschaft!

Über das letzte Septemberwochenende fuhren wir mit ein paar jungen Leuten zur Burg Wernfels um CVJM Luft zu schnuppern. Diese Burg gehört dem CVJM Landesverband. Hier finden viele Großartige Veranstaltungen statt. Das „Burgfest“ und das legendäre „Konfi-Castle“ konnten schon einige Traunreuter erleben. Ich denke, es werden noch so manche Fahrten kommen, wo wir dort das Ambiente, die Stimmung und tolles Programm genießen können. Zu diesem Burgfest fuhren wir unter anderem, weil wir dort die offizielle Einsegnung unseres CVJM- Sekretärs David Schmähl miterleben und feiern durften. Außerdem gab es einige Sportangebote, eine Poolparty, einen großartigen Festabend mit dem Illusionskünstler und Evangelist „Mr.Joy“ und weitere vielfältige Programmpunkte.

  • Burg Wernfels Frühling

  • Mr. Joy

In den Herbstferien haben wir wieder Aktionstage gestartet. Die Kinder  durften nach Lust und Laune einen Kürbis zurecht schnitzen. Es gab verschiedene Spiele und eine leckere Kürbissuppe. Anschließend bekam jedes Kind eine Fackel und wir wanderten mit dieser abenteuerlichen Beleuchtung durch Traunreut. Und zum Abschluss freuten wir uns auf ein herrliches Stockbrot, das sich jedes Kind selber backen durfte. Das Wetter war sehr herbstlich kühl und leider sehr feucht. Aber das hat die Kids nicht gestört. Wir waren  die ganze Zeit an der frischen Luft um das ganze Coronakonform zu halten. Ich fand es erstaunlich, wie begeistert die Kinder trotz des Wetters waren. Von einem Programmpunkt zum anderen ließen sie sich mit wenig Aufwand neu motivieren! 

Mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind wir auf die Kartbahn nach Wasserburg gefahren. Für zwei Fahrten als ganze Gruppe hatten wir die Bahn reserviert. Aber wir hatten so viel Spaß am gegenseitigen überholen, dass einige unbedingt noch eine weitere Fahrt genießen wollten. Zum Abschluss gab es original IKEA-Hotdogs im Jugendraum der Paulusgemeinde.

  • © Thönißen Lena Priv.
  • © Lena Thönißen Priv.

Für den 20.11.2021 war ein Jugendgottesdienst in der Paulusgemeinde geplant. Wir hatten uns für die Planung so einiges überlegt. Sowohl Licht als auch Tontechnik wollten wir vom „K1“, dem Veranstaltungshaus der Stadt Traunreut ausleihen. Die junge Band „JamIt“ war angefragt und hatte bereits zugesagt. Die Jugendreferentin der Evangelischen Freikirche Burghausen hatte sich schon auf die Predigt über das Thema „Gott im Alltag“ vorbereitet. Doch die Coronainzidenzen explodierten… Ich (Dave Schmähl) bekam deutliche Zweifel, ob es wirklich gut sein könnte den Jugendgottesdienst so zu feiern.
Ich sprach mit verschiedenen Leuten des Vereins und mit Gemeinde- Leitern, was sie raten würden. Die Meinungen gingen in mehrere Richtungen. Aber alle waren sich einig: Die Jugend braucht Programm, welches für sie zugeschnitten ist. Ich wurde oft von neuem ermutigt und auch das Gebet half mir die Sorgen abzulegen. Wenige Tage vor dem Gottesdienst wurden neue Regelungen und Warnungen mit neuen Einschränkungen angekündigt. Wieder war ich am zweifeln. Meine ältere Schwester schickte mir daraufhin folgenden Text: 

Luther schrieb 1527 an Johann Hess, als die Pest in Wittenberg ausbrach:

"Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“

Also beschlossen wir die gesamte Zeit FFP2 Masken zu tragen, egal  ob geimpft oder genesen sollte sich jeder testen, wir stellten die Stühle mit Abstand und sagten, dass maximal 40 Personen kommen können. So wollten wir die Virenlast so gering wie möglich halten. Es war ein wirklich gesegneter Gottesdienst! Kein Mensch beklagte sich über die strenge Maskenpflicht. Selbst das Aufbauteam hatte den gesamten Tag die Maske im Gesicht ohne zu klagen. Das Gebet hatte wieder einmal gewirkt! Die Band führte uns mit großem Geschick in den Lobpreis. Die Predigerin Tabea Brohl konnte Ihre Gedanken sehr gut mit uns teilen. Anschließend boten wir Workshops an, die das Gottesdienstthema praktisch werden ließen. Gott im Alltag erleben bei: Lobpreis, Bibellesen,  Austausch über Erlebnisse, wie kann ich Gott auch in meiner “Gang“ erleben. 

Zum Abschluss genossen wir im Freien an mehreren Feuerschalen die Gemeinschaft und natürlich wieder ein leckeres Stockbrot. Insgesamt waren dann 37 Personen im Raum. Die gute Stimmung war Super, aber unsere Maximalzahl am Teilnehmenden wurde nicht gesprengt. Auch die abschließende Austauschrunde im Team war sehr ermutigend!          

Ich bin unheimlich dankbar für jedes Gebet, das mir zugesagt war und dass es dann wirklich so gut gelaufen ist!

  • © Dave Privat
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Mittlerweile dürfen wir die Jugendarbeit wieder nur noch online gestalten. Das stimmt mich traurig, auch wenn es vermutlich das richtige ist um die Ansteckungen auszubremsen. Und trotzdem bin ich sehr dankbar! Dankbar für alles was wir haben, was wir noch dürfen, welche Möglichkeiten wir heute mit der Technik haben. Ich bin freue mich sehr über die Dankbarkeit, die uns geschenkt wird. Für jede Aktion die wir gestalten, bekommen wir dankbare Worte. Und ich bin dankbar, wie gut versorgt ich mich von Gott in allen Lebenslagen wissen darf!

Wir vom CVJM Traunreut wünschen Euch viel Kraft, Durchhaltevermögen, bewusste Dankbarkeit und Gottes reichen Segen in dieser Zeit!

Lasst uns feiern, dass Jesus als Kind auf diese Welt gekommen ist. Ungeachtet, wieviel Krankheit und wieviel Leid herrscht Er wollte und will bei uns sein. Darf er auch jetzt bei Euch sein?

 

Viele liebe Grüße und Gottes reichen Segen

Euer CVJM Traunreut.